Der Paritätische Mülheim an der Ruhr

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Aktuelles und Termine

Neugründungen und Gründungswünsche von Gruppen

Selbsthilfegruppe zu Depressionen, Burnout und Ängsten

In Mülheim gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe, die Menschen mit persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Depressionen, Burnout und Ängsten eine unterstützende Gemeinschaft bietet. Die Gruppe plant, sich jeden Donnerstag von 19:00 bis 21:00 Uhr in der Altstadt zu treffen.

In einem geschützten Raum können betroffene Frauen und Männer wöchentlich ihre Erfahrungen austauschen und gemeinsam Lösungsansätze für akute Situationen erarbeiten. Um sicherzustellen, dass jedes Gruppenmitglied ausreichend Raum für den Austausch erhält, ist die Gruppengröße auf 12 Plätze begrenzt. Die regelmäßige Teilnahme wird dabei als besonders wertvoll erachtet.

Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen in toxischen Beziehungen

Eltern einer 18-jährigen Tochter, die sich in einer toxischen Beziehung mit einem Narzissten befindet, möchten eine Selbsthilfegruppe gründen. Die beiden wissen aus eigener schmerzlicher Erfahrung, wie herausfordernd und belastend diese Situation sein kann und wünschen sich daher den Austausch mit Gleichgesinnten, anderen Angehörigen, aber auch direkt Betroffenen.

Ziel ist es, einen sicheren Rahmen zu schaffen, in dem sich die Teilnehmenden regelmäßig treffen können, um über die Probleme und Schwierigkeiten zu sprechen, die in solchen Beziehungen auftreten. In der Selbsthilfegruppe geht es darum, Erfahrungen zu teilen, gegenseitige Unterstützung zu bieten und voneinander zu lernen. Das Wissen, dass man mit seinen Sorgen und Ängsten nicht allein ist, kann eine immense Stärkung bedeuten.

Themen wie der Umgang mit seelischer Gewalt, das Erkennen toxischer Verhaltensmuster und die Frage, welche Rolle die Angehörigen spielen können, stehen im Fokus der Gruppentreffen. Gemeinsam möchten die Teilnehmenden Strategien entwickeln, um konstruktiv zu reagieren und Schutz für ihre Angehörigen zu bieten.

Selbsthilfegruppe für ehemalige Verschickungskinder

Petra Schiemann wurde als 11-jährige von Mülheim nach Bad Sassendorf verschickt. Ihre Gesundheit sollte sich durch eine Kur verbessern. Doch stattdessen erlebte sie als Kind dort viel Grausames. Menschen, denen es ähnlich ergangen ist, möchte sie jetzt helfen. Denn rund 2 Millionen Kinder mit NRW-Bezug wurden zwischen 1950 und 1990 eine solche Kinderkur verschickt. Eine Zeit, die für viele alles andere als gesundheitsfördernd war. Betroffene berichten von körperlicher Gewalt, Essenszwang, Erbrochenes musste aufgegessen werden, Toilettenverbote in der Nacht, dem menschenunwürdigen Bloßstellen bis hin zu Medikamentenmissbrauch und sexueller Gewalt. Traumatische Erfahrungen, über die viele ehemalige Verschickungskinder bis heute nie gesprochen haben.

In Mülheim möchte Petra Schiemann Betroffenen nach so langer Zeit des Schweigens endlich einen geschützten Raum zum Austausch bieten. 

Interessierte können sich gerne melden bei:

Projekt@akv-nrw.de    Stichwort: SHG Mülheim

Termine

16.05.2024: Das Mülheimer Selbsthilfe-Café

WAS? Im Selbsthilfe-Café treffen sich Selbsthilfe-Aktive aus Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-Interessierte und Selbsthilfe-Unterstützerinnen. In gemütlicher und entspannter Atmosphäre tauschen wir uns zu verschiedenen Themen rund um die Selbsthilfe aus…neben dem Austausch geht es aber auch um Vernetzung, Spaß am Zusammensein und Quatschen!

WIE? Nach einer kurzen „Vorstellungs-Blitzlicht-Runde“ geht es auch schon los: wir widmen uns einem Schwerpunktthema oder aber sprechen ganz offen über das, was euch gerade beschäftigt. Mögliche Themen können sein: Einsamkeit, Vielfalt in der Selbsthilfe, Gestaltung von Gruppentreffen, Leben von Gruppenregeln, Pflegeselbsthilfe etc.

WANN? 16. Mai, 18 Uhr – 20 Uhr

WO? Evangelische Ladenkirche, Kaiserstraße 4

Sehr gerne greifen wir eure Themenwünsche auf! Kommt doch einfach mal vorbei!